Gesunde Abwehr – Unser Immunsystem

2. Jul 2013 | Gesundheit

Häufig krank? Gehören Sie auch zu den Menschen, die Spaß am Leben, an ihrer Arbeit haben und nicht durch häufige Erkältungen, Schnupfen oder Husten gestört werden? Oder sind Sie vielleicht häufiger als Ihre Mitmenschen krank und abgespannt? Warum sind manche Menschen öfter als andere krank, und was kann man dagegen tun?

Immunsystem Vitamine © Fotolia.com

Immunsystem Vitamine © Fotolia.com

Das Immunsystem schützt

Unsere Gesundheit verdanken wir zu einem großen Teil dem Immunsystem. Dieses überaus wirkungsvolle Abwehrsystem beruht auf dem komplizierten ineinander verschachtelten Zusammenspiel vieler Faktoren – der Kommunikation von Zellen und ihren Stoffwechselprodukten sowie Signalstoffen. Es dient dem Schutz unseres Körpers vor gefährlichen Eindringlingen wie Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Alles Körperfremde wird bekämpft – bis hin zu entarteten körpereigenen Zellen.

Abwehr gestört?

Die natürliche Resistenz und die erworbene Immunität eines jeden Menschen unterliegen einer komplexen Steuerung und Regulation, die im Einzelfall auch gestört sein kann. Akute und chronische Infektionen, Hautekzeme, Allergien und Wundheilungsstörungen, häufige grippale Infekte, Autoimmun- und Tumorerkrankungen können Ausdruck von Funktionsstörungen des Immunsystems sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Neben einer sorgfältigen Erhebung des Istzustands und einer Analyse der Gesundheitsstörungen durch Ihren Arzt gibt es eine Reihe labordiagnostischer Untersuchungen, um die Ursachen beispielsweise einer erhöhten Infektanfälligkeit zu identifizieren.

Großes Blutbild

Beim großen Blutbild wird festgestellt, ob die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen im Normbereich liegt. Anhand des Immunstatus können Veränderungen unserer Antikörper (Immunglobuline) und Anzeichen für Verteilungsstörungen der verschiedenen Fraktionen von Immunzellen im Blut (Lymphopenie – Verminderung der Lymphozyten oder Lymphozytose – Vermehrung der Lymphozyten) diagnostiziert werden. Dadurch ergeben sich Hinweise auf mögliche Ursachen eines verminderten Infektionsschutzes.

Großer Immunstatus

Die Untersuchung des Immunstatus zeigt Veränderungen der weißen Blutkörperchen, den 50 genannten Abwehrzellen an. Ereignet sich gut zur Verlaufskontrolle bei immunstimulierenden Therapien. Der Mindestabstand zwischen zwei Untersuchungen sollte vier Wochen betragen.

Zellulärer Immunstatus

Zur Vermeidung einer Überstimulation des Immunsystems, die sogar zu einer Immunsuppression führen kann, dienen Laboruntersuchungen zur Analyse des Aktivierungsstatus der Zellen.

Empfehlenswerte Laboruntersuchungen

Hämatologie:

  • Großes Blutbild

Abwehr-Immunstatus:

  • Großer Immunstatus (Beurteilung des zellulären und humoralen Immunsystems)
  • Zellulärer Immunstatus
  • Humoraler Immunstatus (IgA, IgG, IgM, IgE)
  • IgG-Subklassen (IgG 1-4)
  • Neopterin (Bei Verdacht auf Virusinfektionen)
  • Chronische Müdigkeit (Klinisch-chemische und serologische Parameter zur Abklärung des Zustandes der chronischen Müdigkeit)
  • Antioxidantien-Status (Malondialdehyd, Selen, Zink, Vitamin E, antioxidative Kapazität)

(Autor: M. Muffin)


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