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E-Roller (E-Scooter) Versicherung

2019-04-16 | Kfz-Versicherung

Die neuen Elektroroller, auch E-Roller genannt, werden wahrscheinlich ab Sommer 2019 den Straßenverkehr in Deutschland bereichern. Wenn der Bundesrat demnächst seine Zustimmung gibt, werden diese neuen Fahrzeuge das Straßenbild verändern. Verkehrswissenschaftler sind besorgt, dass eventuell mehr Unfälle passieren könnten. Einige Versicherungsgesellschaften sind schon bestens vorbereitet auf einen etwaigen Run auf E-Scooter.

E-Scooter Versicherung Berlin

E-Scooter Versicherung

Wie genau die neuen, “umweltschonenden” E-Scooter (E-Roller) funktionieren werden, ob wirklich viele Leute diese kaufen und auch mit ihnen fahren werden, steht noch in den Sternen. Einerseits fahren sie entweder auf den Radwegen oder richtig auf den Bürgersteigen. Es könnte auf den Gehwegen in Zukunft noch enger werden. Jedoch sollen die Vehikel auf jeden Fall neu in den Transport und Verkehr miteinbezogen werden. Das Bundeskabinett hat die Zulassung bereits beschlossen. Am 03. April 2019 ist die Verordnung in Bezug auf die Teilnahme von E-Rollern akzeptiert worden. Am 17. Mai 2019 muss noch der Bundesrat zustimmen und die Verordnung tritt am 01.06.19 in Kraft und gilt in erster Linie für E-Scooter.

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Nur wenn die Verordnung ordnungsgemäß erlassen worden ist, gilt es auch als gesetzeskonform, einen E-Roller zu fahren. Im Moment fahren bereits als einzige Ausnahme bundesweit, in Bamberg schon einige Leute mit dem Teil. Sie verfügen über Sondergenehmigungen und sind in der bayerischen Stadt in Oberfranken unterwegs.

Fragen rund um die Versicherung beim Elektroroller

E-Scooter in Deutschland

E-Scooter in Deutschland

Die Verordnung bezieht sich auf Fahrzeuge, die keinen Sitz haben und selbstbalancierende fahrbare Untersätze mit oder ohne Sitz. Sie müssen über eine Lenk- oder HaltestangeInfo: Für die Hover-, Skateboards oder Monowheels ist eine Ausnahmeregelung geplant, die aber noch nicht bekannt ist. Diese werden aber wohl auch versicherungspflichtig. Ausnahme daher, da diese Fahrzeuge keine Lenkstange haben, wie in der Verordnung vorgesehen. verfügen. Es sind Geschwindigkeiten von sechs bis 20 Stundenkilometer möglich. Normale Mindestanforderungen der Straßenverkehrsordnung wie funktionierende Bremsen und Licht werden selbstverständlich vorausgesetzt. Tretroller werden mit Fahrrädern gleichgesetzt. Mit mehr als 12 km/h darf auf dem Radweg gefahren werden. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Bis zu 12 km/h kann man auch auf dem Bürgersteig unterwegs sein. Ab einem Alter des Fahrers von 12 Jahren ist dies legitim. Eine Zulassung, sprich ein Führerschein ist für E-Scooter nicht nötig. Allerding ist eine Versicherung verpflichtend, soll heißen, man muss eine spezielle Roller Haftpflichtversicherunghaben. Man benötigt eine Plakette.

Verkehrssicherheitsrat: “härtere Regeln für die E-Roller”

In Bezug auf das Thema E-Tretroller existieren jede Menge kritische Meinungen. Natürlich spielt die Verkehrssicherheit eine große Rolle. Bei der geplanten Verordnung gibt es ein paar Mängel. Laut Meinung von DVR und DVW sind die E-Scooter, auch im Fachjargon Elektrokleinstfahrzeuge (EKF) genannt, eine begrüßenswerte Ergänzung im Straßenverkehr. Andere Verkehrsteilnehmer dürfen natürlich nicht gefährdet werden.

Erwähnenswert ist noch, dass es weder Helm- noch Führerschein-“Pflicht” geben soll. Aus reinem Eigenschutz sollte aber jeder Fahrer eines E-Scooters einen Helm tragen.

Mindestalter soll 15 Jahre betragen

DVR und DVW sind der Ansicht, dass auf den Trottoirs die Schrittgeschwindigkeit beachtet werden muss. Sie wollen außerdem, dass das Mindestalter für die Benutzung eines E-Scooters erst bei 15 JahrenInfo: Die Bayerische plant prämienmäßig auf der Basis des Mopedtarifs an den Start gehen, und prüft für die E-Scooter aber das Alter auf 13 (vollendetes 12. Lebensjahr) senken. liegt. Beide Verbände finden, dass man idealerweise einen Mofa-Führerschein haben sollte. So sagte der Experte Prof. Kurt Bodewig, dass das Schutzbedürfnis vor allem bei Kindern und Senioren auf dem Bürgersteig besonders hoch sei. Daran denke der bisherige aber bei Weitem Gesetzentwurf nicht.

Zwei Versicherer sind gut vorbereitet

Laut AssCompact Vor nicht allzu langer Zeit hat die Bayerische einen angemessenen Versicherungsvorschlag für E-Scooter der Öffentlichkeit vorgestellt. Die E-Roller auf Testbasis in Bamberg sind mit ihrer Haftpflichtversicherung unterwegs. Nach der Testphase mit 15 Elektrorollern sollen dann später 100 von ihnen fahren. Auch die Zürich Gruppe Deutschland ist bei dem Thema aktiv. Sie will den Versicherungsschutz für die ersten zwei offiziellen Elektroroller stellen. Seit Mitte März wird der Versicherungsschutz offeriert. Diese Versicherung verfügt über eine Vorgriffs-Regelung auf die beiden Models dank dem Kraftfahrtbundesamt. Bestimmte Partner der Versicherung geben die Plakete aus, bis der Bundesrat seine Zustimmung erteilt. Auch die Hannoversche Versicherung will auf den Zug aufsteigen. (Quelle: AssCompact.de)

Die Bayerische startet als erster Versicherer von E-Scootern in Deutschland
Erstmalig in Deutschland versichert die Bayerische elektrobetriebene KleinstrollerInfo: Elektrokleinstfahrzeugen. Die sogenannten E-Scooter gingen im fränkischen Bamberg testweise mit Sondergenehmigungen an den Start. Zukünftig sollen die E-Scooter bundesweit Verkehr und Umwelt entlasten. Somit bilden die elektrobetriebenen Vehikel einen wichtigen Baustein in der Umsetzung bürgerfreundlicher und nachhaltiger E-Mobilitäts-Lösungen.

Elektroroller Versicherung

Elektroroller Versicherung

Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische: „Als Pionier in der Versicherung von E-Scootern in Deutschland sind wir besonders stolz darauf, die Zukunft einer grüneren Mobilität in unseren Städten aktiv mitzugestalten. Das zeigt, wir gehen mit innovativen Lösungen voran und erfüllen unseren Anspruch als zukunftsoffenes und nachhaltig agierendes Versicherungsunternehmen – ganz im Sinne unserer Kunden.“

Nach Abschluss der Testphase mit 15 E-Scootern sollen in Bamberg zunächst 100 Elektro-Roller des amerikanischen Herstellers „Bird“ – Marktführer im E-Scooter-Sharing – im Stadtgebiet eingesetzt werden. Nach einmaliger Registrierung können Kunden per App unkompliziert und flexibel einen der 20 Stundenkilometer schnellen Scooter entsperren und nutzen. Der Regelbetrieb soll bereits im Sommer dieses Jahres erfolgen. Dank des innovativen Haftpflicht-Versicherungsschutzes der Bayerischen sind die modernen Elektroroller bestens abgesichert auf den Straßen der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg unterwegs.

Im Rahmen des deutschlandweit geplanten Ausbaus umweltfreundlicher E-Mobilität schließen E-Scooter eine wichtige Lücke. Dank ihrer Kompaktheit und Wendigkeit eignen sich die elektrobetriebenen Fahrzeuge ideal für innerstädtische Strecken der sogenannten letzten Meile. Insbesondere Kurzdistanzen, wie die Strecken zwischen Bahnhof und Haustüre oder Arbeitsplatz sind damit flexibel, schnell und zudem klimafreundlich zu überbrücken. Dadurch entsteht eine Mobilitäts-Alternative für Strecken, die nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln abgedeckt werden.

E-Scooter-Marktführer „Bird“ konnte das moderne Sharing-Mobilitätskonzept bereits erfolgreich in weltweit über 100 Städten etablieren, darunter Metropolen wie Los Angeles, Mexiko Stadt und London. Aufgrund des gut ausgebauten Netzes an Fahrradwegen gilt Deutschland in der gesamten EU als wichtigster Markt für E-Scooter. Das Bundesverkehrsministerium plant noch im Jahr 2019 eine Verordnung für die Straßenzulassung der Elektroroller auf den Weg zu bringen. Laut der Verordnung besteht für den E-Scooter-Betrieb eine Versicherungspflicht. Vorgeschrieben ist eine Haftpflichtversicherung, die durch eine Versicherungsplakette am Fahrzeug nachzuweisen ist. (Quelle: Pressemeldung die Bayerische 04.04.2019)

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